Wappen

Rundbrief 2001

Wolter v.T.

Des Familienverbandes v.Tiesenhausen


Inhalt

Neubesinnung - Familientag 2001
Die unterschiedlichen Titel der Tiesenhausen
Der Wehrturm von Kirla/Kiiu
Die Tiesenhausen-Sage
Treffen der Vettern und Cousinen
Ideen gesucht
Tiesenhausen im Internet
in memoriam Erna Tiesenhausen
Neues aus der Familie

Neubesinnung – Familientag 2001

Dieser Familientag am 1. und 2.September auf Schloß Höhnscheid bei Kassel stand unter besonderen Vorzeichen. Von einer Krise zu sprechen war sicher nicht übertrieben. Immerhin stand der Antrag unseres Vettern Bernd (Pinneberg), den Familienverband aufzulösen, auf der Tagesordnung. Um die schwierige Situation verständlich zu machen, zunächst einige Hinweise auf die Ausgangslage:

Über die ganze Welt verstreut gibt es etwa 150 Namensträger unserer Familie. Davon lebt weniger als die Hälfte im deutschen Sprachraum. Weitere Siedlungsschwerpunkte sind Kanada, die USA, Brasilien, Russland, Schweden und Frankreich. Nicht nur die Entfernungen und Sprachbarrieren trennen, auch unterschiedliche gesellschaftliche Entwicklungen lockern den Zusammenhalt. Der in den 70er Jahren wiedergegründete Familienverband hat sich bemüht, dem entgegen zu steuern. Das war auch damals nicht einfach und - man denke nur an die notwendigen Übersetzungen - mit erheblichen Kosten verbunden. Doch engagierte Führungspersönlichkeiten wie Berend und Benedikt Tiesenhausen und der Reiz des Neuanfangs sorgte für steigende Teilnehmerzahlen auf den Familientagen.

Doch seit etwa 15 Jahren geht das Interesse zurück. Es kommen immer weniger Cousinen und Vettern zu den Familientagen, die Zuarbeit zum jährlichen Familienrundbrief tendiert gegen Null, die nachlassende Zahlungsmoral trocknet die Kasse aus. Vor diesem Hintergrund sorgte der provozierende Antrag von Bernd dafür, daß sich ein harter Kern Anfang September zu einem Arbeits-Familientag traf. Etwas mehr als zwanzig Tiesenhausen diskutierten engagiert und ausgiebig die Ursachen und die möglichen Auswege aus der Krise. Diese Vorbereitung für den eigentlichen Familientag mit seinen vereinsrechtlichen Regularien war so erfolgreich, daß schon am nächsten Tag weiterführende Beschlüsse gefasst werden konnten.

So wird unter der Federführung von Sabine Röder eine kleine Arbeitsgruppe den nächsten Familientag (19.-21.September 2003) vorbereiten. Dabei will man sich bemühen, den unterschiedlichen Vorstellungen von jüngeren und älteren Teilnehmern gerecht zu werden. Eine weitere Arbeitsgruppe unter Andreas Tiesenhausen (Erbes-Büdesheim) wird sich mit organisatorischen Fragen des Familienverbandes einschließlich möglicher Auswirkungen auf die Satzung befassen. Als wichtiges Instrument sowohl des familiären Zusammenhalts über Kontinente und Sprachgrenzen hinweg, als auch der Selbstdarstellung nach außen werden die Aktivitäten im Internet ausgeweitet. Die Verantwortung für die website der Familien (www.tiesenhausen.de) trägt Cyrill Tiesenhausen (Heidelberg/Boston).

Vor diesem Hintergrund wurde der Auflösungsantrag abgelehnt. Der bisherige Vorstand erklärte sich bereit, für eine weitere Amtsperiode von vier Jahren die Verantwortung zu übernehmen. Dann allerdings sollte nicht nur ein Wechsel der Personen, sondern auch der Generationen stattfinden. So wurden der Vorsitzende Wolter Tiesenhausen (Berlin), seine Stellvertreter Bernd Tiesenhausen (Pinneberg) und Hans-Theodor Tiesenhausen (Hagen) sowie die Kassenführerin Barbara Delwig-Tiesenhausen (Freudenstadt) in ihren Ämtern bestätigt. Die Genalogie liegt wie bisher in den Händen von Sabine Röder (Dreieich).

Trotz vieler Probleme und ernsthafter Diskussionen wurde aber auch fröhlich gefeiert und ausgelassen getanzt. Das festliche Abendessen wurde genossen, ebenso der traditionelle Mitternachts-Wodka. Vermisst wurde die vertraute Kapelle, in der schon ein inzwischen volljähriger Tiesenhausen getauft wurde. Doch auch im renovierten Kellergewölbe ließ sich eine nachdenkliche Andacht feiern, gestaltet von den Presbytern der Familie Hans-Theodor Tiesenhausen (Hagen) und Elisabeth Oetken (Meckenheim), assistiert von Katharina Tiesenhausen (Aachen).

Familien und damit auch Familienverbände kann man sich nicht aussuchen, in sie wird man hineingeboren. Will man etwas verändern, so muß man sich schon selber einbringen, muß selber aktiv werden. Daß diese Erkenntnis um sich greift, darauf wollen wir - heute wie in der Vergangenheit – setzen.

In der Gewissheit, daß nicht nur unsere große Familie, sondern auch der Familienverband weiterleben wird, wurden bereits die Termine für die kommenden Familientage festgelegt. Wer langfristig plant, sollte sie schon jetzt vormerken:

Familientag 2003 am 19. und 21.September
Familientag 2005 am 16. und 18.September

Aus bitteren Erfahrungen haben wir allerdings die Konzession machen müssen, nicht mehr alleine auf Schloß Höhnscheid zu feiern. An beiden Wochenenden werden auch noch andere baltische Familien dort zusammenkommen. Diese Regelung erspart und die lästige und recht teure „no-show-Gebühr“. Diese Gebühren konnte die Kasse des Familienverbandes mangels Masse nicht mehr übernehmen und musste privat vorgestreckt werden.


zurück zum Inhaltsverzeichnis

Die unterschiedlichen Titel der Tiesenhausen

In unserer Familie werden drei verschiedene Titel geführt: Die eines Reichsgrafen, eines Freiherrn und der Titel Baron. Woher diese unterschiedlichen Titel stammen und wem sie aus welchen Gründen verliehen wurden hat unser Vetter Hans-Heinrich (Vancouver) in einer gründlichen Untersuchung herausgefunden, belegt und dargestellt.

Der Stammvater unseres Geschlechtes ist Eggelbertus de Tisenhusen, der schon 1210 und 1215 in Urkunden genannt wird. Er kam aus Tisenhusen bei Nienburg an der Weser und zog im Gefolge seines Schwagers, des Domherren Albert von Buxhoevede, des nachmaligen Bischofs von Riga nach Livland. Die Tiesenhausen, deren in Deutschland verbliebener Zweig offensichtlich im 14.Jahrhundert ausstarb, gehören zum deutschen Uradel. Darunter versteht das deutsche Adelsrecht alle jene Familien, deren Adel bereits vor 1350 nachgewiesen ist.

Eine besondere Auszeichnung, die dem Vernehmen nach keiner anderen baltischen Familie zu Teil wurde, erfuhren die Tiesenhausen im 14.Jahrhundert. Kaiser Karl IV ernannte am 30.Oktober 1375 auf einer in Lübeck ausgefertigten Urkunde den Ritter Bartholomaeus Tiesenhausen und dessen Vater Johann Tiesenhausen zu kaiserlichen Haus- und Tafelgenossen. Diese Ehre wurde von Kaiser Sigismund am 23.Dezember 1417 für die Brüder Johann und Engelbert Tiesenhausen erneuert. In der in Konstanz ausgefertigten Urkunde heißt es, wegen der dem Reich geleisteten treuen Dienste seien sie „auf ewige Zeiten zu kaiserlich vertrauten Haus- und Tafelgenossen“ erhoben worden.

Der Reichsgrafentitel wurde durch den Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation Franz I am 27.April 1759 dem Landrat Berend Heinrich von Tiesenhausen auf Grund eines Bittgesuches verliehen. Diese Standeserhöhung war erblich und schloß, wie es in der Urkunde heißt, „seines Leibeserben und derenselben Erbenserben, Mann und Frauens Personen in alle Zeiten für und für ein“. Warum sich Berend Heinrich wegen der Standeserhöhung an den Habsburger Kaiser und nicht an seinen eigenen Souverän, den russischen Zaren wandte, ist nicht bekannt.

Weniger Erfolg als Berend Heinrich hatte 30 Jahre später sein Vetter Otto Johann von Tiesenhausen. Am 26.Februar 1789 bat dieser den Kaiser Joseph II, ihm, seinem Vater, seinen zwei Brüdern und seiner Schwester die „Reichsgräfliche Würde“ zu erneuern. Dabei verweist er darauf, daß die Kaiser Karl IV und Siegismund seine Vorfahren Bartholomäus und Johannes sowie deren Nachkommen Engelbert und Peter von Tiesenhausen in den Jahren 1375 und 1417 in den Reichsgrafenstand erhoben hätten.

Offenbar wertete Otto Johann die Ernennung zu „Haus- und Tafelgenossen des Kaisers“ als gleichbedeutend mit dem Grafentitel. Eine Auslegung, die vom kaiserlichen Heroldsamt in Wien offensichtlich nicht geteilt wurde. Ein Grund für die Ablehnung des Gesuchs wird nicht genannt, jedoch vermutet man heute auf Grund verschiedener Aufzeichnungen, daß die Wiener Behörden befürchteten, die Bittsteller seien nicht in der Lage oder nicht Willens, die entstehenden Kosten in Höhe von 7.000 Gulden zu zahlen.

Der Freiherrntitel wurde dem Landrat in Estland und königlich-schwedischen Generalmajor der Kavallerie Hans Heinrich von Tiesenhausen am 7.März 1654 von der Königin Christina von Schweden verliehen. In der Verleihungsurkunde heißt es: „Er hat sich mit Huld und Treue und durch besondere Taten und Dienste um des Reiches Wohl verdient gemacht, und seit seiner Jugend sich im Dienste unseres seeligen und hochgeehrten lieben Herrn Vaters, des Königs Gustav Adolf des Großen und des zweiten, verwenden lassen, besonders in den russischen, livländischen, preussischen und deutschen Kriegen treu, tapfer und männlich verhalten, wie es einem Kriegsmanne nach Pflicht und Schuldigkeit gebührt und wohl ansteht.“

Weiter heißt es: „Wir verordnen hierdurch gnädigst, daß er und seine ehelichen Leib- und Blutserben männlichen und weiblichen Geschlechts und den Erbeserben sich Freiherr des alten Erbgutes und Stammhauses Erlaa titulieren. Der korrekte Name und Titel lautete nach dieser Urkunde: Hans Heinrich von Tiesenhausen, Freiherr zu Erlaa. Diese Standeserhöhung durch Königin Christina erfolgte zwei Wochen vor ihrer Abdankung und dem Übertritt vom evangelischen zum katholischen Glauben.

Der Freiherrn- und der Baronstitel sind gleichwertig. Ihr äußeres Zeichen ist eine siebenzackige Krone. Den einfachen Adel kennzeichnet eine fünfzackige, die Grafen eine neunzackige Krone. Freiherrntitel wurden im deutschen Sprachraum und in Schweden verliehen. Die Bezeichnung Baron gebrauchte man in Russland, Frankreich und Großbritannien. In den Niederlanden heißt der vergleichbare Titel Jongherr.

In der Mitte des 19.Jahrhunderts sind zahlreichen baltischen Familien durch einen Erlaß des Zaren zur Führung des Titels Baron ermächtigt worden. Die verschiedenen Ritterschaften berufen sich dabei auf unterschiedliche Ukas, wie es im damaligen Sprachgebrauch hieß. Ausführlich dokumentiert ist der Erlaß vom 17.Oktober 1855 für die Estländische Ritterschaft. Danach wurde der Titel Baron allen jenen zur Ritterschaft gehörenden Familien verliehen, die bereits seit der Zeit des Deutschen Ordens im Lande lebten. Zu diesen sogenannten herrmeisterlichen Familien zählte ohne Zweifel auch die Tiesenhausen. Dieser Erlaß wurde am 26.Januar 1866 von Zar Alexander II bestätigt.


zurück zum Inhaltsverzeichnis

Der Wehrturm von Kirla/Kiiu

Einige Kilometer östlich von Reval/Tallinn gibt es in Kirla/Kiiu einen alten, 1975 restaurierten Wehrturm. Es handelt sich wohl ursprünglich um einen Wohnturm. Das waren im Mittelalter einfache Befestigungen, sozusagen Burgen für den weniger wohlhabenden Ritter. Auch das alte Tisenhusen bei Nienburg an der Weser war – wenn man den Heimatforschern glauben darf – ein solcher Wohnturm.

Fabian von Tiesenhausen errichtete zu Beginn des 16.Jahrhunderts den Turm von Kirla/Kiiu wohl kaum aus Nostalgie zu mittelalterlichen Bauweisen, sondern wohl eher aus Sparsamkeit. Da der Name Fabian zu jener Zeit in unserer Familie recht gebräuchlich war, ist leider nicht eindeutig festzustellen, welchem Vorfahren die Errichtung des Wohnturms zuzuschreiben ist.

Der Turm ist rund und verjüngt sich nach oben. Er ist in vier Stockwerke eingeteilt und auf der Höhe des dritten Stockwerks von einer hölzernen Galerie umgeben. Das Erdgeschoß war für die Verteidigung hergerichtet, das erste Stockwerk war der eigentliche Lebensraum der Turmbewohner. Die oberen Räume dienten zur Lagerung von Vorräten und als Rückzugsraum bei der Verteidigung des Turms.

Heute beherbergt der alte Tiesenhausen’sche Wehrturm ein populäres Restaurant mit offenem Feuerplatz und einer Bar, in der die Spezialität des Hauses, der Eierlikör „Kiiu Torn“ ausgeschenkt wird.


zurück zum Inhaltsverzeichnis

Die Tiesenhausen-Sage

Um die eigentliche Heimat unserer Familie, der in zwischen untergegangene Ort Tiesenhusen bei Nienburg an der Weser rangt sich eine düstere Sage, die bereits im Rundbrief 2000 kurz erwähnt wurde. Hier nun die gruselige Erzählung, wie sie von einem Dorfschullehrer vor langer Zeit aufgezeichnet wurde:

Schon viele hundert Jahre ist es her, da hausten zwischen Nygenbroch und Holtorpe gar raublustige Ritter, die von Tiesenhusen . Erst ganz allmählich hat sich ihre Fehdelust gelegt und schließlich waren sie mit den früher bekämpften Grafen von Wölpe eng befreundet. Oft weilten sie auf deren Wasserburg. Auch die Tiesenhusen hatten ein prächtiges Schloß. Die Straße, wo es einst lag, heißt heute noch „Tiesenhusen“, aber das Schloß sieht man nicht mehr. Eine böse Fee hat es verzaubert, und nun liegt es manches Jahrhundert tief in der Erde versunken.

Als die Tiesenhusen schon längst verschwunden waren, da lebte an der Holtorfer Beeke ein abergläubischer Mann. Harms Dierks hieß er. Der soll eines Abends bei Sturm und Wetter an dem versunkenen Schloß vorbeigekommen sein. Mit einem male sah er aus der Ferne eine lange, weiße Gestalt und daneben einen großen schwarzen Hund mit glühenden Augen. Noch ehe der Bauer entfliehen konnte, war das Gespenst näher gekommen, und ihm war es, als flüsterte es: „Bauer, hilf mir! Du kannst mich erlösen. Ich bin die Jungfrau von Tiesenhusen.“ Dem Bauer aber schwindelte es, und eiskalt lief es ihm über den Rücken hinab. Er lief, was er konnte, und ganz in Schweiß gebadet kam er zu Hause an. Da haben sie ihn ausfragen wollen, aber er hat kein Wort hervorbringen können.

In derselben Nacht aber, just als es vom Kirchturm zwölfe schlug, war die unheimliche Gestalt wieder da und trat vor sein Bett, und der schwarze Hund mit den glühenden Augen war auch dabei. „Ich bin die Jungfrau von Tiesenhusen. Du kannst mich erlösen. Hilf mir! Morgen, wenn die zwölfte Stunde geschlagen hat, erwarte ich dich. Bist du nicht da, mußt du sterben.“ Und der geplagte Mann hat hingemusst. Hört, wie es ihm ergangen ist.

Kaum waren die letzten Glockenschläge verhalt, so kam es brausend und heulend aus dem Sumpf heraus, und mit einem male stand der weiße Schatten wieder da u nd flüsterte dem Bauern ins Ohr: „Du, nimm diesen Schlüssel und gehe in jenen dunklen Gang! Dort kommst du an eine Tür; davor liegt der große schwarze Hund mit den glühenden Augen. Schau aber nicht um dich; sonst ist es um dich geschehen. Sodann schiebe den Riegel zurück und gehe weiter, bis du an der Schloßkapelle stehst. Da liegt in Haufen vielerlei Gewürm: Drachen, Schlangen und Lindwürmer. Laß sie geifern und Zischen. Schau nicht seitwärts. Auf dem Altar endlich findest Du eine Lade mit Feuerstein und Zunder. Die bring mir auf dem selben Wege, den du gekommen bist, heraus. Vollbringst du meine Erlösung, so Gehören Schloß und alles Gold für immer dir. Aber eile, damit die Frist nicht verstreicht.“

Dem Bäuerlein ward’s grausig zu Mut. Grün, rot und gelb tauchte es vor seinen Augen auf. Da – ein donnerartiges, brüllendes Getöse, und alles war verschwunden. Vom Turm herüber schlug es eins.

Am anderen Morgen fanden sie den Armen, bleich und leblos vor Schrecken auf der Wiese. Niemand hat ihn auslauschen mögen. Stillschweigend haben sie ihn zurückgebracht und gepflegt, bis er wieder gehen konnte. Aber eigenartig: niemals wieder in seinem Leben ist ein Lächeln über seine Lippen gekommen.

Als Harms Dierks schon lange tot war, da soll die Jungfrau noch einmal gesehen worden sein, aber nicht von Holtorfern. Die haben sich bei Nacht nicht wieder an den unheimlichen Ort gewagt. Ein Mädchen aus Drakenburg ist’s diesmal gewesen. Der war in der Nacht vorher die Jungfrau auch erschienen: Bis an den Drakenburger Glockenturm soll sie die Arme verfolgt haben. Da endlich hat sie von ihr gelassen. Das Mädchen aber hat dem mächtigen Drang nicht widerstehen können. Am anderen Abend, als Drakenburg in Frieden lag und nur der Mond ab und zu hinter den Wolkenfetzen erschien, hat sie sich aufgemacht. Was der Unglücklichen geschehen ist, hat keiner erfahren. Man hat sie vergebens gesucht. Nur ein tiefes, ganz tiefes Loch hat man gefunden, durch das sie hinabgezogen sein soll.


zurück zum Inhaltsverzeichnis

Treffen der Vettern und Cousinen

Die Idee, außerhalb der alle zwei Jahre stattfindenden Familientage besondere Treffen für die Jugend zu organisieren, ist trotz eines gescheiterten Versuchs keineswegs untergegangen. An dem Wochenende 7. und 8.September 2002 hat Sabine Röder in ihr Haus in Dreieich-Buchschlag südlich von Frankfurt zu einem Vetter- und Cousinentreffen eingeladen. Ein buntes Programm soll sowohl für Kunst- und Kulturinteressierte als auch Technikfreaks geplant werden. Einladungen dazu werden noch rechtzeitig versandt. Wer besondere Vorschläge machen möchte oder schon jetzt an Einzelheiten interessiert ist, setzte sich bitte direkt mit der Organisatorin in Verbindung.


Sabine Röder
Falltorweg 12
D-63303 Dreieich
Tel: 06103-66202
e-mail: jo-roeder@t-online.de

zurück zum Inhaltsverzeichnis

Ideen gesucht

Andreas Tiesenhausen (Erbes-Büdesheim) hat sich bereit erklärt alle jene Ideen und Vorschläge zu sammeln und aufzubereiten, die geeignet sind, die Arbeit des Familienverbandes zu beleben. Dazu gehört auch die Anregung, die Satzung des Familienverbandes einer kritischen Prüfung zu unterziehen. Wer also Vorschläge machen möchte, der wende sich bitte an:

Andreas v.Tiesenhausen
Weedgasse 16
D-55234 Erbes-Büdesheim
e-mail: Andreas@Tiesenhausen.de
Tel: 06731/948042

zurück zum Inhaltsverzeichnis


Tiesenhausen im Internet

Die web site unserer Familie hat sich munter weiter entwickelt. Unter www.tiesenhausen.de ist sie jetzt zweisprachig in Deutsch und Englisch verfügbar. Für Angehörige der Familie gibt es ein pass word, das den Zugang zum besonders geschützten internen Teil ermöglicht. Anfragen sind bitte an den Administrator der web site Cyrill Tiesenhausen zu richten. Seine e-mail-Adresse: cyrill@tiesenhausen.de.

Diese Ausgabe des Familien-Rudbriefes wird zum ersten mal auf unserer web site auch in das Internet gestellt. Nicht nur für den Administrator wäre es hilfreich, wenn er durch eine kurze Rückmeldung erfahren könnte, wer alles in unserer über den ganze Welt verstreuten Großfamilie von diesem Angebot gebrauch gemacht hat.


in memoriam Erna Tiesenhausen

Am 23.Dezember 2000 verstarb in Sao Paulo in Brasilien unsere Cousine Erna Alice Helene Freiin von Tiesenhausen im Alter von 80 Jahren. Sie wurde 1920 in Dorpat/Estland geboren und wanderte mit ihren Eltern und Schwestern nach Brasilien aus. Sie kümmerte sich um die Kontakte zu den Familienangehörigen in Deutschland und sorgte durch die Übersetzung des Familienrundbriefes dafür, daß die Bindungen zwischen den Tiesenhausen in Brasilien und dem Rest der Welt nicht abrissen. Sie wird uns allen fehlen.


zurück zum Inhaltsverzeichnis

Neues aus der Familie

Kai-Philipp Tiesenhausen wurde am 8.Juni 2001 als zweiter Sohn von Susanne und Hans-Günther Tiesenhausen (Neustadt) geboren. Wir gratulieren den Eltern und wünschen dem neuen Vetter Gottes Segen auf seinem Lebensweg.

Leonard Enzio Popp wurde am 1.November 2001 als erster Sohne von Susanne Kreusch und Wolfram Popp in Berlin geboren. Der Familienverband gratuliert der stolzen Großmutter Beate Delwig-Tiesenhausen und hofft, daß die glückliche Mutter ihre Französisch-Kenntnisse weiter in den Dienst der Familie stellt.

Kurt Tiesenhausen (Judenburg/Österreich) macht – wenn man den dortigen „Stadtnachrichten“ glauben darf - eine zweite Karriere als Holzschnitzer. Der pensionierte Chefarzt hat das Skalpell mit dem Schnitzmesser vertauscht. Für seine fünf Enkelkinder hat er Weihnachtskrippen, Märchenfiguren, sakrale Gegenstände und sogar Uhren geschaffen.


zurück zum Inhaltsverzeichnis
Friederike v.T.
Cyrill v.T.
Geschichte
Wappen
Interna
Links